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Presseinformationen

Willkommen im Pressebereich der Brunel GmbH. Sie benötigen Informationen zu Brunel oder zu unseren Dienstleistungen? Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrer Pressearbeit mit aktuellen Informationen, Hintergrundberichten und Bildern.

Kurzprofil

Die Brunel GmbH ist ein internationaler Projektpartner für Technik und Management an 33 Standorten in Deutschland. Mit über 2.000 erfahrenen Ingenieuren, Informatikern, Technikern, Kaufleuten und Managern lösen wir komplexe Aufgaben entlang der gesamten Prozesskette von der Entwicklung über Konstruktion, Verifikation, Prototyping, Testing bis hin zum Management Support in den Bereichen Engineering, IT und Finance.

Hier übernehmen wir Projekte oder Teilprojekte und führen diese verantwortlich sowie zuverlässig zum erfolgreichen Abschluss. Die Kernbranchen liegen in den Bereichen Automotive, IT, Elektronik, Telekommunikation, in der Luft- und Raumfahrt, im Maschinen- sowie Anlagenbau, in der Energie- wie auch in der Schienenverkehrstechnik sowie im Schiffbau, in der Umwelt- und Medizintechnik und in der Technischen Gebäudeausrichtung.

Die drei Dienstleistungsbereiche specialists, projects und management erlauben eine flexible Kombination von Leistungen sowie die Entwicklung optimaler Lösungen für anspruchsvolle Projekte.

Daten und Fakten
  • 1995 in Deutschland gegründet
  • Hauptsitz: Brunel GmbH, Airport City, Hermann-Köhl-Str. 1, 28199 Bremen
  • 2.000 Mitarbeiter an 33 Standorten bundesweit
  • General Manager: Drs. Johan Arie van Barneveld, RA
  • Muttergesellschaft: Brunel International N. V. mit Sitz in Amsterdam, 1975 gegründet
  • weltweit 8.000 Mitarbeiter in 34 Ländern
Unternehmensprofil

Brunel bietet Spezialisten-Know-how für Technik und Management

Als Projektpartner für Technik und Management ist die Brunel GmbH weiter auf Wachstumskurs.

Wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Unsicherheiten haben in den vergangenen Jahren zugenommen und wirken sich auf Unternehmen und Wettbewerb aus. Gerade technologieorientierte Unternehmen sind von dieser Dynamik betroffen. Bei etablierten Technologien ist eine Marktsättigung zu verzeichnen, Basisbedürfnisse in hoch industrialisierten Staaten sind weitgehend gedeckt. Hinzu kommt der Kostendruck durch die international zunehmende Wettbewerbsintensität. Dieser wird aufgrund immer kürzer werdender Lebenszyklen von Produkten weiter verschärft. Produktinnovationen können in etablierten Märkten aber vielfach nur durch weitere Technologieentwicklungen erzielt werden.

"Diesem Innovationsdruck stehen zumeist steigende Forschungs- und Entwicklungskosten durch hohe Qualitätsstandards und die zunehmende Komplexität von Produkten und Technologien gegenüber", erklärt Drs. Johan Arie van Barneveld, RA, General Manager der Brunel GmbH mit Hauptsitz in Bremen, das Dilemma der Industrie. Die permanente Veränderungsbereitschaft und das Streben nach kundenorientierten Leistungen sind Voraussetzungen für einen erfolgreichen Wettbewerb. "So liegt im Schnittfeld von Kostendruck und Innovationserfordernis ein Dienstleistungsbedarf der Unternehmen. Diese müssen flexibel reagieren und ihre Aktivitäten schnell auf andere Markt- und Produktbereiche verlagern können", ergänzt van Barneveld und verweist damit auf den besonderen Dienstleistungsfokus von Brunel.

In Deutschland bietet Brunel Ingenieur- und Management-Know-how von 33 Standorten aus. Dabei ist das Unternehmen vor allem in den Branchen Automotive, IT, Elektronik, Telekommunikation, Luft- und Raumfahrt, im Maschinen- sowie Anlagenbau, in der Energie- wie auch in der Schienenverkehrstechnik sowie im Schiffbau, in der Umwelt- und Medizintechnik und in der Technischen Gebäudeausrichtung aktiv.

Mit einem interdisziplinären Team aus Ingenieur- und Managementexperten ist die Brunel GmbH darauf spezialisiert, Entwicklungs- und Innovationsprojekte für die Industrie zu unterstützen. Das international tätige Unternehmen legt einen Schwerpunkt seiner Aktivitäten in die Projektabwicklung von Technologie- und Managementfragen. Je nach Anforderung des Kunden, werden die entsprechenden Brunel Spezialisten aktiv und ergänzen das bisherige Projektteam innerhalb des Kundenunternehmens durch ihr Expertenwissen.

Das Dienstleistungsspektrum der Brunel GmbH umfasst außerdem die Test-, Prüf- und Entwicklungszentren Brunel Communications sowie Brunel Car Synergies. Die Entwicklung neuer Getriebetechniken oder Bordnetz-Systeme für die Automobilindustrie werden genauso als Projekt übernommen, wie das Termin- und Kostenmanagement im Anlagenbau oder ein optisches Kommunikationssystem für die Luft- und Raumfahrt.

Durch die steigende Nachfrage an Experten-Know-how und der von den Unternehmen wahrgenommene Vorteil der Flexibilisierung ihrer Geschäftsprozesse kann die Brunel GmbH, die seit über 15 Jahren am deutschen Markt aktiv ist, eine lange Liste an Referenzen vorweisen. AUDI gehört ebenso zu den Kunden von Brunel wie Bosch, Siemens oder MAN Nutzfahrzeuge. 

Untermauert wird der Erfolg des Unternehmers unter anderem auch durch die fachlich versierten und motivierten Mitarbeitern, die besonders die Unternehmenskultur von Brunel zu schätzen wissen. Für die Kunden ist die gute und angenehme Zusammenarbeit zwischen Projektmitarbeitern, Niederlassungen und Test-, Prüf- und Entwicklungszentren von Vorteil. Die flachen Hierarchien vereinfachen die Kommunikationswege und nützen einer effektiven Projektabwicklung und damit auch den Kunden.

Die kompetente Unterstützung technologieorientierter Unternehmen mit Spezialisten-Know-how ist für Brunel der Schlüssel für den beiderseitigen Erfolg. 

Karriereprofil

Karriere mit Zukunft – als Ingenieur im Projektgeschäft
Die Brunel GmbH beschäftigt als Personal- und Ingenieurdienstleister derzeit rund 2.000 Ingenieure, Informatiker, Techniker, Kaufleute und Manager. So ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden für jede noch so individuelle Thematik eine geeignete Lösung durch spezialisierte Mitarbeiter anbieten zu können. Gleichzeitig bemühen wir uns, unsere Mitarbeiter mit genau den Aufgaben zu betrauen, die Ihren ganz speziellen Fähigkeiten entsprechen.

Die Vielfalt der Tätigkeitsfelder macht den Arbeitsplatz bei Personal- und Ingenieurdienstleistern interessant. Wo hat ein Arbeitnehmer schon die Gelegenheit, auf diesem hohen Niveau innerhalb von vielleicht fünf Jahren bei Unternehmen wie AUDI oder MAN Nutzfahrzeuge zu arbeiten und gleichzeitig einen einzigen, sicheren Arbeitgeber zu haben?

Ein junger Ingenieur startet beispielsweise als Projektmitarbeiter bei einem Jahres-Auftrag für ein mittelständisches Maschinenbau-Unternehmen, leitet anschließend bereits selbstständig ein Zwei-Jahres-Projekt bei einem großen, internationalen Konzern und steigt so in das Projektmanagement ein. Durch die Vielfalt der Kunden ergibt sich für die Mitarbeiter eine außergewöhnliche Projektvielfalt. Diese Projektvielfalt garantiert eine besonders große Auswahl an beruflichen und fachlichen Herausforderungen. Auf diese Weise sind die Spezialisten in der Lage, sich innerhalb kürzester Zeit ein breitgefächertes, branchenübergreifendes Know-how aufzubauen. Die unbefristeten Arbeitsverträge, die tariflich geregelten Gehälter und der Einsatz nah am Wohnort bzw. alternativ am Wunschstandort ermöglichen den Mitarbeitern speziell bei Brunel die oft gewünschte Planungssicherheit.


Einsatzgebiete von Technologiedienstleistern
In Abhängigkeit der speziellen Projektanforderung werden Unternehmen, in der Regel aus technischen Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Schienenverkehrstechnik, Automotive sowie Maschinen- und Anlagenbau, durch Brunel Experten unterstützt. Das kann die Mitarbeit bei einzelnen Aufträgen sein oder genauso die komplette Projektabwicklung. So erfordern als Beispiel Aufträge mit hohem Forschungs- und Entwicklungspotenzial meist zuerst die Bildung einer internen Projektgruppe. In diese werden dann gern externe Spezialisten integriert, um deren Fachwissen zu nutzen und von dem frischen Wind der „neutralen Dritten" zu profitieren. Bei Brunel wird hierbei besonders auf den Wert des vernetzten Wissens geachtet. So können Synergien zwischen Fachbereichen, wie Maschinenbau, IT oder Elektrotechnik und den unterschiedlichen Qualifikationen der Mitarbeiter genutzt werden.

Sehen so die Arbeitsmodelle der Zukunft aus? Es geht um den goldenen Mittelweg zwischen Tradition und Innovation. Ein solides Fundament gibt Unternehmen die Kraft, neue Wege zu gehen und andere Arbeitsformen einzuführen. Wer heute flexibel auf die veränderten Ansprüche des Marktes reagiert, der investiert in die Zukunft seines Unternehmens. Genau so gefordert sind hierbei aber auch die Ingenieure, Informatiker , Techniker, Kaufleute und Manager. Hochschulabsolventen aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik oder Informatik bieten sich vielfältige Einstiegsmöglichkeiten. Aber zunehmend wird neben der fachlichen Qualifikation auch die eigene Arbeitsphilosophie gefragt sein. Wer Mut zu neuen Wegen hat und sich auf herausfordernde Projektanforderungen einstellen kann, der hat das Profil für eine erfolgreiche Karriere.

Nutzungshinweise für Pressebilder
Brunel-Pressebilder dürfen für redaktionelle und wissenschaftliche Zwecke verwendet werden. Die verwendeten Bilder müssen mit einer Quellenangabe versehen werden. Abdruck/Veröffentlichung der Fotos ist honorarfrei. Dafür bitten wir jedoch bei Printmedien um ein Belegexemplar, bei Film und elektronischen Medien um eine kurze Benachrichtigung. Die Urheberrechte liegen bei der Brunel GmbH, Bremen.

Aktuelle Pressemitteilungen

DatumThemaRubrik
16.02.2010 Unterstützung für krebskranke Kinder und Jugendliche

Brunel spendet 1.000 Euro an den Förderkreis Sonnenstrahl e.V.

Dresden. „Es ist wichtig für Eltern krebskranker Kinder und Jugendlicher, dass sie ihre Erlebnisse gemeinsam verarbeiten können.“ Timotheus Hübner, Geschäftsführer des Sonnenstrahl e. V. Dresden, betonte beim gestrigen Tag der offenen Tür in der Villa Sonnenstrahl, wie bedeutend der Austausch von Erfahrungen für Väter und Mütter schwerkranker Kinder ist.

Neben der Betreuung von Familien direkt in Dresden unterstützt der Verein daher sachsenweit drei Eltern-Selbsthilfegruppen. „Sie treffen sich regelmäßig, reden miteinander, machen Ausflüge, hören Vorträge“, so Hübner. „Um diese Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Spenden angewiesen und freuen uns deshalb sehr über das Engagement der Brunel GmbH.“

Die Dresdner Niederlassung des Ingenieurdienstleisters übergab am gestrigen internationalen Kinderkrebstag 1.000 Euro an den Förderkreis. „Die Arbeit des Sonnenstrahl e. V. hat uns sehr beeindruckt. Der Verein berät die Betroffenen, unterstützt Familien sowohl zuhause als auch im Dresdner Uniklinikum“, so Falk Rosenlöcher, Leiter der Niederlassung. Übergeben wurde das Geld im Rahmen des Tages der offenen Tür, einem bunten Nachmittag in der Villa Sonnestrahl mit Kaffee, Kuchen und gemeinsamen Spielen.

26.11.2009 1.000 für den „Club der schlauen Füchse“

Statt Weihnachtsgeschenke: Brunel GmbH spendet an Kasseler Kindertagesstätte

Kassel. Weihnachten steht vor der Tür und damit das Grübeln über die richtige Geschenke-Wahl. Die Kasseler Niederlassung der Brunel GmbH, ein internationaler Projektpartner für Technik und Management, hat sich dieses Jahr etwas besonderes einfallen lassen:

Statt Aufmerksamkeiten für Geschäftspartner und Kunden zu kaufen, spendete das Team von Niederlassungsleister Gabriel Fassold 1.000 Euro an den „Club der schlauen Füchse“, die Lernwerkstatt der katholischen Kindertagesstätte St. Joseph in Kassel-Rothenditmold. „Wir möchten dazu beitragen, dass Kindern die Möglichkeit gegeben wird, spielerisch die Wunder von Natur und Technik zu erkunden“, begründet Fassold die Spende. „Uns ist es ein Anliegen, Kinder und Jugendliche schon sehr früh für Technik und technische Berufe zu begeistern – schließlich sorgen sie später dafür, dass der Technikstandort Deutschland auch weiterhin erhalten und vorangetrieben wird.“

Von dem Geld plant die Lernwerkstatt, einen neuen Teleskopkoffer mit Zubehör zu kaufen. Denn eines der nächsten Themen, das die kleinen Forscher angehen werden, ist das Universum und seine unendlichen Weiten. „Mit dem neuen Fernrohr können die Vorschulkinder Mond und Sterne erkunden und auch hier auf der Erde Naturbeobachtungen machen“, sagt Margarita Funt, Erzieherin und stellvertretende Leiterin der Kindertagesstätte.

Gemeinsam mit den Kindern und Pfarrer Stephan Krönung freut sie sich über die Spende, denn gerade in Rothenditmold sei die Förderung von Kindern wichtig: „Die Kinderarmut liegt hier bei 50 Prozent“, so Krönung, „da ist es besonders wichtig, Angebote zu schaffen und zu unterstützen, die Kinder fördern und zur Chancengleichheit beitragen.“

05.10.2009 Zukunftsformel: „Neue Geschäftsmodelle und externe Partner“

Brunel Car Synergies GmbH und Lünendonk GmbH präsentierten Automobil-Trendstudie

Bremen. Die globale Automobilindustrie befindet sich derzeit in einer tiefen Rezession: In allen wichtigen Märkten der Welt schrumpft und stagniert die Auto-Nachfrage oder sie wächst langsamer. Anfang Oktober stellten die Brunel Car Synergies GmbH und das Marktforschungsunternehmen Lünendonk GmbH im Bochumer Adam Opel Werk eine Trendstudie vor, die die aktuelle Lage der Branche, Chancen und Risiken sowie Ziele und Zwänge der Automobilindustrie aufzeigt. Dabei bestätigt die Studie die branchenübergreifenden Auswirkungen der aktuellen Krise auf die eng verbundene Zulieferindustrie, die mit Umsatzeinbrüchen von bis zu 60 Prozent betroffen ist. Die Studieninitiatoren ziehen daraus den Schluss, dass bei den Marktteilnehmern ein Umdenken in Richtung fortschrittlicherer Technologien eintreten muss. „Innovation ist heute nur mit neuen Geschäftsmodellen und leistungsfähigen externen Partnern aus dem Technologie- und Engineeringsektor realisierbar“, so Thomas Lünendonk, Leiter der Studie. „Ingenieurdienstleister können einen wesentlichen Teil zum künftigen Erfolg der Automobilindustrie leisten“, führt er mit Blick auf die externen Partnerschaften fort.

Mit rund 80 Teilnehmern war das exklusive Kundenevent ein voller Erfolg. „Die gelungene Mischung aus Theorie und Praxis sowie die durchweg positive Resonanz bestätigt unsere Überlegungen, auch im nächsten Jahr wieder eine solche Veranstaltung durchzuführen“, so Peter Bolz, Leiter der Brunel Car Synergies GmbH. Car Synergies ist als internationaler Dienstleister der Automobilbranche direkt mit den aktuellen Entwicklungen konfrontiert und weiß die Ergebnisse der Trendstudie entsprechend einzuschätzen. „Die vorgeschlagenen unternehmerischen Maßnahmen der Studie sind bei uns und andere Unternehmen aus der Automobilbranche zum Teil bereits Praxis und werden nun noch weiter vertieft. Gerade in Bezug auf neue Technologien ist es sinnvoll, partnerschaftliche Allianzen zu bilden, um weiter erfolgreich am Markt agieren zu können. Rund um das Thema „Testen von Lithium-Ion-Batterien“ haben wir das bereits erfolgreich umgesetzt.“

Die Studie im Kurzüberblick

Marktüberblick
Die globale Automobilproduktion in Stückzahlen (-4%) und die weltweiten Kfz-Neuzulassungen (-6%) sind 2008 erstmals seit 2001 wieder gesunken. Um zwölf Prozent brach der Absatz von Luxusautos 2008 in Deutschland ein. Dank der Abwrackprämie des Staates legte der Verkauf von Kleinwagen um bisher (Stand März 2009) vier Prozent zu. Parallel dazu wurde die Kaufzurückhaltung von Konsumenten durch die Einführung neuer Emissionsgesetze und die anhaltende Forderung nach alternativen Antriebssystemen noch verstärkt. Dies hat oftmals Produktionsverringerungen, Kurzarbeit und verlängerte Werksferien zur Folge.

Vorgehensweise
Im Rahmen der von Lünendonk durchgeführten Untersuchung wurden zehn ausführliche qualitative Interviews durchgeführt. Die befragten Teilnehmer stammen aus dem klassischen Zulieferermarkt, wie Modullieferanten und Halbleiterproduzenten, aber auch aus dem Entwicklungsdienstleistungs- und Beratermarkt.

Kernergebnisse
Am meisten belasten die befragten Unternehmen aktuell die dramatischen Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Aufträge werden kurzfristig storniert oder ausgesetzt. Budgets werden gekürzt und Preise gedrückt. Die ungünstigen Wechselkurse verschärfen den Wettbewerb. Hohe Rohstoffpreise (trotz derzeit moderater Situation) führen zu Lieferantensterben. Die hohen, meist kostspieligen Innovationsanforderungen bleiben.

Trotz der Wirtschaftskrise hoffen die meisten Unternehmen auf einen positiven Geschäftsverlauf mit Umsatzwachstum, globaler Markterschließung und Expansion in neue Märkte beziehungsweise Marktsegmente. Im Automotive-Markt stehen Innovationen wie alternative Antriebsprozesse und Fahrerassistenzsysteme im Fokus. Parallel zu den konjunkturellen Turbulenzen bahnt sich also eine technologische Zeitenwende in der Automobilindustrie an. Der typische Verbrennungsmotor soll langfristig durch Hybrid- oder Elektroantriebe ersetzt beziehungsweise ergänzt werden. Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Gründe:

  1. Im Zuge des Klimawandels soll der C02-Ausstoß neuer Pkw auf 120 Gramm pro Kilometer durch die Vorgaben der EU bis spätestens 2015 reduziert werden.
  2. Die Erwartungen von steigenden Preisen bei fossilen Brennstoffen und die Umweltsensibilität der neuen Käufer bewegen die Autohersteller dazu, energieeffizientere Autos zu bauen und anzubieten.

 

Automobilhersteller
Um die vorgegebenen Unternehmensziele der Automobilhersteller wie Umsatzsteigerung und Mitarbeiterwachstum auch im deutschen Markt wieder zu erreichen, müssen die Firmen umdenken. Die zukünftigen Entwicklungsziele müssen sich an fünf wesentlichen Punkten orientieren:

  • Die Konzerne müssen künftig mehr Kleinwagen anbieten.
  • Der Spritverbrauch muss deutlich sinken. 
  • Die Hersteller müssen unterschiedliche Antriebskonzepte im Angebot haben. 
  • Die Konzerne werden es künftig mit mehr Kunden zu tun haben, die das Auto weniger als Statussymbol empfinden. 
  • Die Autobauer müssen neue Dienstleistungen rund um das Auto entwickeln und anbieten.

Die Standardkriterien für einen Autokauf bleiben weiterhin Qualität, Zuverlässigkeit und Sicherheit. Diese werden aber durch zusätzliche Produktmerkmale wie Erschwinglichkeit, Effizienz, Emissionsreduzierung und Infotainment ergänzt.

Automobilzulieferer
Die Zuliefererindustrie hat derzeit zwei signifikante Hauptziele:

  • Unternehmenswachstum
  • Überleben

Das Verhältnis zwischen Autobauern und Zulieferern ändert sich. Die Beziehungen werden enger, die Abhängigkeit wächst. Einige Lieferanten werden ganz verschwinden, andere von Konkurrenten übernommen oder schließen sich zusammen. Die Unternehmen befürchten einen Rückgang des Auftragseingangs, einen massiven Preisverfall und negative Auswirkungen auf ihren Geschäftserfolg durch den volatilen Wechselkurs von Euro in Dollar. Es wird schwieriger, Personal zu halten, aber auch, Nachwuchs zu gewinnen. Um sich diesen Befürchtungen entgegen stellen zu können, muss es den deutschen Zulieferern gelingen, Konzepte für Innovations- und Technologieführerschaft zu entwickeln. Eine strategische Neuausrichtung der Automobilproduktion muss auf zukunftsfähige und damit langfristig angelegte Projekte fokussiert sein - trotz der hohen kurzfristigen Entwicklungskosten. Eine enge Zusammenarbeit mit anderen Branchen - vor allem der Elektronik-, Energie- und Versorgungsindustrie - muss vorangetrieben werden.

22.09.2009 Fachkräftemangel und Wirtschaftskrise entgegentreten

Brunel engagiert sich im Stipendienprogramm der Hochschule Mannheim

Mannheim. Die Wirtschaftskrise ist seit Monaten in aller Munde, das Problem des Fachkräftemangels bereits seit Jahren. Die aktuelle schwierige ökonomische Lage verschärft diesen Mangel, was vor allem für den gut ausgebildeten Ingenieurnachwuchs gilt. Ein Thema, dem sich der Mittelstand der Region Mannheims nun intensiv annimmt: „Trotz oder gerade wegen der schwierigen Rahmenbedingungen ist es genau jetzt wichtig, angehende Ingenieure zu fördern“, erklärt Dirk Lind, Leiter der Brunel Niederlas-sung in Mannheim. „Denn ansonsten werden wir, sobald der Aufschwung kommt, einen noch eklatanteren Mangel an Fachkräften haben.“ Der deutschlandweit tätige Ingenieurdienstleister Brunel GmbH engagiert sich daher seit Beginn des Sommersemesters im „Mannheimer Modell Mittelstands-Stipendien“ der Hochschule Mannheim und unterstützt Studenten mit jeweils 1.000 Euro pro Jahr.

Zwei derzeit von Brunel geförderte Studenten sind Andreas Enns (24) und Johannes Pauken (25). Beide sind wegen des guten Rufs der Hochschule nach Mannheim gekommen und können sich vorstellen, nach ihrem Abschluss in der Region zu bleiben. Andreas Enns, der sein Studium der Elektrotechnik im Fachbereich Automatisierung vor rund zwei Jahren aufgenommen hat, wird voraussichtlich im Sommer 2012 seinen Master machen. Johannes Pauken beendet seinen Masterstudiengang Automatisierungs- und Energiesysteme im kommenden Sommer. 

„Die Hochschule hat uns über die Stipendien informiert. Nach weitergehender Recherche habe ich mich schließlich beworben“, erinnert sich Pauken, der sich ebenso wie Enns durch seine guten Studienleistungen für das Stipendium qualifizierte. Die beiden Nachwuchskräfte wurden gezielt von der Brunel Niederlassung ausgewählt: „Ihre Motivation, Qualifikation und beruflichen Ziele haben uns überzeugt“, so Dirk Lind. So sei beispielsweise die Spezialisierung von Johannes Pauken auf Energiesysteme aufgrund der hohen Nachfrage an Fachleuten auf dem Energie- und Kraftwerksmarkt eine kluge Entscheidung: „Themen wie der Energiemix und unsere Energieversorgung sind in aller Munde. Mit dieser Spezialisierung trifft Johannes Pauken genau den Puls der Zeit.“

Zwischen dem Ingenieurdienstleister und den Stipendiaten hat sich bereits ein guter Kontakt entwickelt. „Dieser Austausch ist erklärtes Ziel des Programms“, erläutert Lutz Fischer-Klimaschweski, Leiter des Career Centers der Hochschule Mannheim. „Die aktuell 28 teilnehmenden Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre 'Sichtbarkeit' an der Hochschule zu erhöhen.“ Auf der anderen Seite werden die Leistungen der Studierenden belohnt, indem sie bei der Studienfinanzierung unterstützt werden. Natürlich entstehe durch das Stipendium keine Verpflichtung der Studierenden gegenüber den Unternehmen, so Fischer-Klimaschewski. „Viele nutzen jedoch die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, indem sie Praktika absolvieren, zu Unternehmensveranstaltungen wie Mitarbeiterstammtischen gehen oder ihre Abschlussarbeiten im Betrieb schreiben.“ So entstehen schon während des Studiums Netzwerke, auf die die Studenten nach ihrem Abschluss zurückgreifen können. Über 80 Stipendien wurden bereits im Rahmen des Programms von der Hochschule vermittelt, die Resonanz auf Seiten der Studierenden sowie der Unternehmen ist gut. Auch die Brunel GmbH plant für Sommersemester 2010, erneut die Ausbildung zweier Nachwuchsingenieure zu unterstützen.

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