Eine Idee worum es hier geht?

Eine Idee, worum es hier geht?

Mittwoch, 21. November 2018

Es gilt als das bisher größte Vorhaben der Weltraumforschung: das James Webb Space Telescope (JWST). Mit seinem 25 m² großen Hauptspiegel aus insgesamt 18 sechseckigen ultraleichten Modulen ist es deutlich leistungsfähiger als sein Vorgänger, das Hubble-Teleskop.

Die Forscher des Kooperationsprojekts der Raumfahrtorganisationen Europas, Kanadas und der USA erhoffen sich neue Erkenntnisse im Hinblick auf die Entstehung unseres Universums sowie die sieben erdähnlichen Exoplaneten, die 2017 etwa 40 Lichtjahre und damit rund 370 Bio. km außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt wurden. Hubble arbeitet im optischen und ultravioletten Bereich und lieferte bisher lediglich vage Hinweise auf dortige Wasservorkommen – eine Grundvoraussetzung für die Existenz von Leben und eine potenzielle Ansiedlung. Das JWST nimmt hingegen Infrarotwellen wahr und erlaubt somit einen bislang unerreicht detaillierten Blick ins All. Ab voraussichtlich Mai 2020 wird es in circa 1,5 Mio. km Entfernung operieren, während Hubble in nur 570 km Höhe um die Erde kreist.