AIDA-Prinzip

AIDA-Prinzip

Das vom amerikanischen Marketing-Spezialisten Elmo Lewis entwickelte AIDA-Prinzip ist ein Begriff aus der Werbepsychologie und beschreibt vier Phasen, die ein Kunde durchlaufen muss, um eine Kaufentscheidung zu treffen: Attention, Interest, Desire und Action. Das AIDA-Modell wird häufig für Werbemaßnahmen im Marketing genutzt. Bezugnehmend auf den Bewerbungsprozess kann das AIDA-Prinzip auf das Bewerbungsanschreiben angewendet werden. 

Das AIDA-Prinzip im Detail erklärt

A – Das A steht für den englischen Begriff Attention und bedeutet übersetzt ins Deutsche Aufmerksamkeit. Im ersten Schritt soll das Interesse des Käufers geweckt werden.

I – Der Begriff Interest bedeutet übersetzt ins Deutsche Interesse und zielt darauf ab, die gewonnene Aufmerksamkeit aus der ersten Phase über bestimmte Maßnahmen aufrechtzuhalten.

D – Der Buchstabe D steht im AIDA-Prinzip für den Begriff Desire und resultiert aus den ersten beiden Phasen Attention und Interest. Die Phase Desire drückt den Wunsch des potenziellen Käufers aus, das Produkt besitzen zu wollen.

A – Die letzte Phase des AIDA-Prinzips wird durch den Begriff Action umschrieben. In der letzten Phase soll der Käufer seinen Wunsch erfüllen, das Produkt zu besitzen und dieses zu kaufen. 

 

Das AIDA-Prinzip im Bewerbungsanschreiben

Das Bewerbungsanschreiben ist das erste Dokument, was Personalverantwortliche von Bewerbern zu lesen bekommen. Anders als im Lebenslauf, in dem der Werdegang sowie die Qualifikationen sehr sachlich vermittelt werden und auf harten Fakten beruhen, kann über das Bewerbungsanschreiben überzeugt und die mögliche Jobzusage positiv beeinflusst werden.

 

AIDA-Prinzip Übertragung auf das Bewerbungsanschreiben

Phase 1: Attention

Die Betreffzeile im Bewerbungsanschreiben leitet Phase eins des AIDA-Prinzips ein. Sie enthält die Stellenposition, auf die sich ein Kandidat bewirbt und gibt darüber hinaus Information über die Referenznummer (wenn vorhanden), das Datum und die Quelle über die der Kandidat auf die Stellenanzeige aufmerksam geworden ist. 

Phase 2: Interest

Phase zwei kann im Bewerbungsanschreiben über den Einleitungssatz erzielt werden. Interesse können Kandidaten erzeugen, indem Sie direkt im ersten Satz Ihre Kompetenzen für die offene Vakanz herausstellen und einen direkten Bezug zum Unternehmen herstellen. Sätze wie „Hiermit bewerbe ich mich auf die Stelle XY“ sollten vermieden werden und sorgen eher dafür, dass die Bewerbung aus dem Bewerbungsprozess ausscheidet.  

Phase 3: Desire

Der Wunsch, einen Kandidaten im Vorstellungsgespräch näher kennenlernen zu wollen, kann im Hauptteil erzeugt werden. Dazu ist es sinnvoll, die Aufgaben und Anforderungen der Stellenposition genau zu analysieren und mit den eigenen Hard- und Soft Skills zu verbinden. In diesem Zusammenhang sollten Kandidaten dem Personalverantwortlichen auch den Mehrwert für das Unternehmen darstellen, die eine Einstellung zur Folge hätte. 

Phase 4: Action

Die vierte Phase im Bewerbungsanschreiben ist die Einladung zum Vorstellungsgespräch. Diese erzielen Bewerber, indem sie diese proaktiv ansprechen und dem Personaler anbieten, weitere Informationen über die eigenen Qualifikationen und Fähigkeiten im Rahmen eines Vorstellungsgesprächs preiszugeben. 

 

 

Weitere Informationen zum Inhalt sowie zum Aufbau des Bewerbungsanschreibens erhalten Sie im Beitrag Bewerbungsanschreiben.