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Neuansiedlung in Villingen-Schwenningen

Mittwoch, 15. März 2017

Der international tätige Ingenieurdienstleister Brunel GmbH hat zum Jahreswechsel ein neues Büro in Villingen-Schwenningen eröffnet. Bis Ende 2017 sollen zusätzlich 25 Ingenieure aus der Konstruktion und Elektrotechnik, dem Werkzeugbau sowie im Projekt- und Qualitätsmanagement eingestellt werden. Denn die Region weist einen hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften auf, den sie mit der geringen Anzahl an hiesigen Bewerbern nicht decken kann. Den Aufbau des neuen Brunel Standorts koordiniert der langjährige Leiter der nächstgelegenen Niederlassung in Lindau, Michael Schubert: „Unsere Erfahrungen in Lindau zeigen: Durch die Präsenz vor Ort können wir unsere Kunden besser betreuen und auch potenzielle Nachwuchstalente frühzeitig kennenlernen, fördern und in der Region halten. Genau das werden wir nun auch in Villingen-Schwenningen umsetzen.“ Schon jetzt arbeitet Brunel mit Betrieben der näheren Umgebung zusammen. Vor allem Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Medizintechnik und Maschinenbau am Hochrhein-Bodensee sowie um Schwarzwald-Baar-Heuberg nutzen das Dienstleistungsportfolio des Ingenieurdienstleisters.

 

Mit bundesweitem Netzwerk die hohe Nachfrage bedienen

 

Den hohen Bedarf an geschulten Experten bestätigt auch die aktuelle Befragung „Was macht eine Stadt unwiderstehlich?“ der GEFAK (Gesellschaft für angewandte Kommunalforschung mbH). Rund 200 Unternehmen äußerten sich hierin zum Thema Fachkräfte in Villingen-Schwenningen: Knapp 63 % von ihnen gaben einen Arbeitskräftebedarf für dieses Jahr an. Jedoch seien laut etwa 81 % aller Befragten zu wenig Bewerber auf dem Markt. Über 70 % meinen, die erforderliche Qualifikation fehle. Laut Auswertung sind die Unternehmen mit der Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften in der Region mit einem Standortfaktor von 3,4 eher unzufrieden (1 = sehr gut und 5 = sehr schlecht)[1].

Auch die Geschäftsführerin der Wirtschaft und Tourismus Villingen-Schwenningen GmbH, Beate Behrens, kennt die schwierige Lage: „Die Zahlen verdeutlichen einmal mehr die aktuellen Herausforderungen für Unternehmen. Mit Brunel an ihrer Seite können sie künftig schnell passende Experten finden, ihr Kerngeschäft fortsetzen und damit die Wirtschaftlichkeit der Region fördern.“ Der Ingenieurdienstleister kooperiert zudem bereits mit dem Innovationsnetzwerk SBH e.V., dem Medical Mountains e.V. sowie dem TechnologyMountains e.V. und unterstützt die Mitglieder vor allem darin, die komplexen Aufgaben der Industrie 4.0 zu meistern. Michael Schubert von Brunel erklärt: „Mit unserem bundesweiten Netzwerk holen wir spezialisierte Mitarbeiter aus anderen Teilen Deutschlands nach Villingen-Schwenningen. Damit setzen wir uns gegen den Fachkräftemangel und für die Unternehmen in der Region ein.“



[1] GEFAK: „Was macht eine Stadt unwiderstehlich?“ - Impuls zur Fachkräftesicherung in Villingen-Schwenningen